Infos über Entschädigung und Ausgleichszahlung bei Flugverspätung, Flugannullierung und Nichtbeförderung und Fluggastrechte

Flugverspätung? Entschädigung bis 600 € pauschal

Rechtsanwalt für Flugreiserecht

 

Rechtsanwalt Jan Zielke

Urbanstraße 94
10967 Berlin

E-Mail: kontakt@flugreiserecht.com

 

 

 

✓ Kostenfreie Vorabprüfung

✓ Unkomplizierte Abwicklung 

✓ Im Erfolgsfall keine Kosten

✓ Hohe Erfolgsquote

 

 

Ansprüche bei Flugverspätung

Nach der VO (EG) 261/2004 bestehen im Falle einer Flugverspätung folgende Ansprüche:

  • ab einer dreistündigen Verspätung Ausgleichszahlung von 250,00 € bis 600,00 € 
  • ab einer fünfstündigen Verspätung  Rücktritt vom Beförderungsvertrag mit Erstattung der Flugscheinkosten 
  • Mahlzeiten und Erfrischungen, ggf. Hotelunterkunft inklusive Transfer

Die Verordnung gilt bei allen Flügen mit Abflug in der EU sowie bei Flügen in die EU mit einem Luftfahrtunternehmen mit Sitz in der EU 

 

Ansonsten kann nach dem Montrealer Übereinkommen ein Schadenersatzanspruch bestehen.

 

Ansprüche bei Flugannullierung

Die Fluggastrechte nach der Verordnung (EG) 261/2004 im Falle einer Flugannullierung gelten bei folgenden Flügen:

 

- allen Flügen mit Abflug in der EU 

- bei Flügen in die EU mit einem Luftfahrtunternehmen mit Sitz in der EU 

 

Ansprüche nach der Verordnung (EG) 261/2004:

  • Ausgleichsanspruch von 250,00 € bis 600,00 € 
  • wahlweise Rücktritt vom Beförderungsvertrag mit Erstattung der Flugscheinkosten oder Anspruch auf anderweitige Beförderungs
  • Angebot von Mahlzeiten und Erfrischungen, ggf. Hotelunterkunft inklusive Transfer

 

Kostenfreie Vorabprüfung

 

Sie möchten wissen, ob Sie einen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung nach der Verordnung 261/2004 haben?

 

Sie können uns Ihren Fall unverbindlich per Formular schildern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nichtbeförderung

Die Fluggastrechte nach der Verordnung (EG) 261/2004 im Falle einer Nichtbeförderung gelten bei folgenden Flügen:

 

- allen Flügen mit Abflug in der EU 

- bei Flügen in die EU mit einem Luftfahrtunternehmen mit Sitz in der EU 

 

Ansprüche nach der Verordnung (EG) 261/2004:

  • Ausgleichsanspruch von 250,00 € bis 600,00 € 
  • wahlweise Rücktritt vom Beförderungsvertrag mit Erstattung der Flugscheinkosten oder Anspruch auf anderweitige Beförderungs
  • Angebot von Mahlzeiten und Erfrischungen, ggf. Hotelunterkunft inklusive Transfer

 

 

Pauschalreise

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den Gegnern gehörten unter anderem die Fluggesellschaften:

 

  • Aeroflot
  • Air Algerie
  • Air Berlin
  • Air Canada
  • Air Dolomiti
  • Air France
  • Altitalia
  • British Airways
  • Bulgaria Air
  • Condor
  • Croatia Airlines
  • Delta
  • Emirates
  • easyjet
  • El Al
  • Etihad
  • Finnair
  • Germanwings
  • Germania
  • Hamburg Airways
  • Iberia
  • Iberia Express
  • KLM
  • LOT
  • Meridiana
  • Norwegian Air Schuttle
  • Oman Air 
  • Quatar Airways
  • Ryanair
  • Sunexpress Deutschland GmbH
  • Tyroelan
  • TAP Portugal
  • TUIfly
  • Turkish Airlines 
  • Tunsair
  • United Airlines
  • US Airways
  • Vueling
  • Wizz
  • WOW.

 

 

Fluggastrechte und Entschädigung bei Flugverspätung, Flugannullierung und Nichtbeförderung nach der EU-Verordnung 261/2004.

Die EU-Verordnung (EG) 261/2004 regelt Mindestrechte von Flugpassagieren im Falle einer Nichtbeförderung, Flugannullierung, Flugverspätung und Herabstufung.

 

Die Verordnung sieht Betreuungsleistungen, Unterstütungsleistungen sowie die Zahlung einer pauschalen Entschädigung bei einer Flugannullierung und Nichtbeförderung vor.

 

Nach dem Wortlaut der Verordnung ist im Falle einer Flugverspätung keine Entschädigung vorgesehen.Jedoch hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Fluggäste verspäteter Flüge den Fluggästen annullierter Flüge gleichgestellt werden müssen und bei der Verspätung eines Fluges ebenso einen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung haben, wenn sie ihr Endziel mit einer Verspätung von drei Stunden erreichen. Entschädigung gegen die ausführende Fluggesellschaft.

 

Die zu zahlende pauschale Entschädigungszahlung beträgt je nach Flugentfernung zwischen 250,00 Euro und 600,00 Euro pro Fluggast.

 

Die Ausgleichszahlung besteht unabhängig von der Höhe des Flugpreises.

 

Die Fluggastrechteverodnung gilt bei:

 

  • allen Flügen mit Abflugort in der Gemeinschaft
  • Flügen mit Ankunftsort in der Gemeinschaft von EU-Fluggesellschaften

 

Die Verordnung gilt auch für die Nicht-EU Länder Norwegen, Island, Lichtenstein und die Schweiz.

 

Bei Flügen von Fluggesellschften von Drittstaaten gilt die Verordnung somit nur, wenn der Flug auf dem Gebiet der EU gestartet ist.

 

Näheres zum Geltungsbereich der Verordnung finden Sie hier.

 

Eine ausgleichspflichtige große Verspätung liegt nach der Rechtsprechung des EuGH und des BGH vor, wenn Fluggäste ihren Zielflughafen drei Stunden oder später nach der ursprünglich geplanten Ankunftszeit erreichen. 

 

Der EuGH hat mit Urteil vom 26. Februar 2013 insoweit klargestellt, dass eine Verspätung beim Abflug keine Voraussetzung für die Entschädigung ist. Daher besteht auch ein Anspruch, wenn ein Fluggast aufgrund einer unter drei Stunden liegenden Verspätung seinen Anschlussflug verpasst und deshalb sein Endziel  erst mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden erreicht. 

 

Die  ausführende Fluggesellscgaft ist nur von der Pflicht zur Ausgleichszahlung gemäß Artikel 7 befreit, wenn sie nachweisen kann, dass die Verspätung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeht  und die Verspätung sich auch dann nicht hätte vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmenergriffen worden wären.

 

Will die Fluggesellschaft sich auf einen außergewöhnlichen Umstand im Sinne des Artikel 5 Abs. 3 der Verordnung Nr. 261/2004/EG berufen, muss sie darlegen und ggf. nachweisen, dass ein außergewöhnlicher Umstand tatsächlich vorlag und die Verspätung sich nicht verhindern ließ. 

 

Außergewöhnliche Umstände sind solche, die aufgrund ihrer Natur oder Ursache nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit des betroffenen Luftfahrtunternehmens sind und von ihm tatsächlich nicht zu beherrschen sind (Unwetter, Blitzschlag, Streiks usw.).

 

Häufig sind technische Defekte des Flugzeuges Grund für eine Verspätung. Technische Defekte, wie sie beim Betrieb eines Flugzeugs gelegentlich auftreten können, begründen für sich gesehen keine außergewöhnlichen Umstände, die das Luftfahrtunternehmen von der Verpflichtung befreien können, bei einer aufgrund des Defekts erforderlichen Annullierung des Flugs die nach Art. 7 der Verordnung (EG) 261/2004 vorgesehene Ausgleichszahlung zu leisten. Dies gilt auch dann, wenn das Luftfahrtunternehmen alle vorgeschriebenen oder sonst bei Beachtung der erforderlichen Sorgfalt gebotenen Wartungsarbeiten frist- und ordnungsgemäß ausgeführt hat (BGH, Urteil vom 12. November 2009, Aktenzeichen: Xa ZR 76/07).

  

Häufig lehnen Fluggesellschaften die Ausgleichsansprüche mit folgender Begründung zu Unrecht ab:

 

  • dass nach Mitteilung der Verkehrszentrale ein unerwartet aufgetretener Flugsicherheitsmangel vorgelegen habe
     
  • ein "unvorhersehbarer" kurz vor den Start auftretender Defekt ein außergewöhlicher Umstand sei
     
  • wenn aufgrund einer unter drei Stunden liegenden Flugverspätung ein Anschlussflug mit Start in einem Drittstaat verpasst wurde, dass die Verordnung nicht anwendbar sein
     
  • Angebot von Gutschriften für künftige Flüge oder geringe Zahlungen aus "Kulanz"

 

Ist die Begründung in Ihrem Fall ist nicht erwähnt? Wir laden Sie ein, uns Ihren Fall unverbindlich zu schildern!

  

Aufgrund unserer mehrjährigen Erfahrung bei der Durchsetzung von Ansprüchen können wir in der Regel gut einschätzen, ob Ansprüche begründet sind.

 

Eine Zahlung wurde bereits zurückgewiesen?

 

Bei Ablehnung der Ausgleichszahlung durch die Fluggesellschaft, ist es sinnvoll einen Rechtsanwalt einzuschalten. Häufig erfolgt eine Zahlung erst, wenn die Forderung durch einen Rechtsanwalt geltend gemacht wird.

 

Nach erfolgloser Zahlungsaufforderung, gerät die Fluggesellschaft in Zahlungverzug und muss auch die Kosten für die Einschaltung eines Rechtsanwaltes tragen, wenn die Zahlung zu Unrecht verweigert wurde. Im Erfolgsfall erhalten Fluggäste so die volle Entschädigung von Abzug einer Provosion. Dazu hat die Stiftung waren Test einen interessanten Artikel zum Weg zur Entschädigung veröffentlicht, den Sie hier finden.

 

Im Unterschied zu Unternehmen, die die Durchsetzung von Fluggastentschädigungen gegen eine Provision im Erfolgsfall anbieten, erhalten Sie die Entschädigung in voller Höhe, wenn Ihr Anspruch berechtigt ist und Sie die Fluggesellschaft bereits erfolglos zur Zahlung aufgefordert haben!

 

Soweit außergerichtlich eine anwaltliche Zahlungsaufforderung erfolglos bleibt, ist es regelmäßig erforderlich und geboten, die Ausgleichsansprüche gerichtlich geltend zu machen.

 

Dabei ist ein gerichtliches Mahnverfahren oder eine Klageerhebung in Erwägung zu ziehen. Fluggesellschaften warten insoweit scheinbar ab, ob der gerichtliche Weg gewählt wird oder nicht. Da dieser Weg häufig gescheut wird, ist dies wohl ein effektiver Weg der Forderungsabwehr.

 

Wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen beschränkt sich ihr Risiko auf die Zahlung der Selbstbeteiligung. 

 

Sie haben eine Frage zu Ansprüchen bei einer großen Flugverspätung? Dann schildern Sie uns kurz Ihren Fall mit umserem Fomular Entschädigung Flugverspätung per Email oder telefonisch. Sie erhalten dann unverbindlich eine Rückmeldung von uns. Ein Auftrag kommt hierdurch noch nicht zustande. Bevor Kosten entstehen, weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Rechtsanwalt Zielke